Newsletter des DRK-Kreisverbandes Hanau 2. Ausgabe 2025 DRK AKTUELL DRK-Kreisverband Hanau e.V. Neue Satzung und klare Signale für die Zukunft Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Hanau
INHALT GRUSSWORT S. 03 KREISVERSAMMLUNG des DRK-Kreisverbandes Hanau S. 04 EHRENAMT Ausgezeichnetes Engagement in der Blutspende S. 07 Erfolgreiche Werbeaktion des DRK-Ortsvereins Großauheim S. 07 RETTUNGSDIENST Vollgas in der Notfallsanitäterausbildung S. 08 KITA „KUNTERBUNT“ | FAMILIENZENTRUM Laternenfest in unserer DRK-KiTa Kunterbunt S. 10 Erfahrung trifft frischen Blick S. 10 Aktionstag „Inklusion miterleben“ in Langenselbold S. 11 KLEEBLATT-SENIORENZENTREN Neue Kolleginnen stärken Sozialdienst und Betreuung im Kleeblatt Dörnigheim S. 12 Qualität im Mittelpunkt S. 13 KLEIDERLÄDEN Kleider machen Freude S. 14 Stimmungsvolle Feiern zum Jahresende S. 14 ERSTE HILFE Engagiert, motiviert, mittendrin S. 15 PERSONELLES Neue Mitarbeitende S. 16 Neue Auszubildende S. 18 DRK-Kreisverband Hanau e.V. DRK-Kreisverband Hanau e.V. Johann-Carl-Koch-Straße 4 63452 Hanau Telefon (0 61 81) 106-0 Impressum: Telefax (0 61 81) 106-100 eMail: info@drk-hanau.de Redaktion und Fotos: Andrea Pauly Für den Rettungsdienst: Marc Fischer Gestaltung: www.derzweiteblick.org 2
T Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rotkreuz-Helfenden sowie unseren Fördermitgliedern sagen wir herzlichen Dank für ihr Engagement in diesem Jahr. Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen gesunden Start in 2026. Ihr DRK-Kreisverband Hanau Iris Schröder Kreisvorsitzende Stefan Betz Kreisgeschäftsführer 3
KREISVERS Neue Satzung und klare Signale für die Zukunft Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Hanau vereinheitlichen“. Leitner hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor und nannte es das „Rückgrat unserer Gesellschaft“ und entscheidenden Bestandteil der „Blaulichtfamilie“. Für sein außergewöhnliches Engagement seit 1965 wurde Jürgen Beck vom DRK-Ortsverein Bruchköbel ausgezeichnet. Er erhielt die Kreisverdienstmedaille in Silber – für jahrzehntelange Arbeit in Bereitschaft, Vorstand, Kassenprüfung und im Kleiderladen des Ortsvereins. In ihrem Jahresbericht zog Schröder eine grundsätzlich positive Bilanz: „2024 war für unseren Kreisverband ein gutes Jahr.“ Aus den Tochtergesellschaften – Pflege, Rettungsdienst und Kindertagesstätte – meldete die Kreisvorsitzende wirtschaftlich solide Ergebnisse. Im Bereich der Flüchtlingshilfe laufen 2025 und 2026 mehrere Projekte aus, was sich auf Haushalts- und Der DRK-Kreisverband Hanau hat Mitte November seine jährliche Kreisversammlung, dieses Mal in der Nidderhalle in Nidderau-Eichen, abgehalten. Im Mittelpunkt standen neben den Berichten der Abteilungen der Beschluss einer neuen Satzung sowie eine besondere Ehrung. Kreisvorsitzende Iris Schröder begrüßte Delegierte aus 13 Ortsvereinen und mehrere Ehrengäste, darunter Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbands Hessen, und Christopher Leitner, Stadtbrandinspektor von Nidderau. Södler, der direkt vom Hessischen Rettungsdienst-Symposium aus Kassel kam, berichtete von aktuellen Reformbestrebungen rund um das Hessische Rettungsdienstgesetz, das 2026 ausläuft. Ziel sei es, „die Leitstellen zu modernisieren und Standards zu Christopher Leitner, Stadtbrandinspektor von Nidderau Der neue Rotkreuzbeauftragte Stefan Beyer 4
stadt zum 30. Juni schließen, da der Mietvertrag auslief und eine deutliche Kostensteigerung gedroht hätte. Viele Ehrenamtliche wechselten in die Filiale in der Altstraße, wo die Nachfrage seitdem spürbar gestiegen ist. Dennoch hält der Kreisverband Ausschau nach einer zusätzlichen, bezahlbaren Fläche, da der aktuelle Standort nicht auf Dauer ausreicht. Mit Blick auf die anstehende Kreisfreiheit Hanaus erläuterte Schröder, dass für den DRK-Kreisverband „keine wesentlichen Änderungen außer im Katastrophenschutz“ erwartet würden. Zwei der vier Katastrophenschutz-Züge gehen künftig in die Zuständigkeit der Stadt über. Ein weiteres Zukunftsprojekt betrifft die geplante Photovoltaikanlage auf der Fahrzeughalle. Nach Verzögerungen liege nun die geprüfte Statik vor. Schröder zeigte sich optimistisch, dass der Aufbau im Frühjahr 2026 beginnen kann: Die Anlage soll mit Stromspeicher ausgestattet sein und eine Eigenversorgung von bis zu 84 Prozent ermöglichen. Personalplanung auswirkt. So können befristete Verträge hier nicht verlängert werden. Stabil bleibe hingegen die Spendenhalle am Hanauer Hauptbahnhof, deren Betrieb bis Ende 2026 zugesagt ist. Ein Schwerpunkt lag auf den strukturellen Veränderungen im Kreisverband: So nehme die Zusammenlegung der Ortsvereine Neuberg und Erlensee Gestalt an. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Neuberg hatte am 22. September für den Zusammenschluss zum 1. Januar 2026 votiert. In der jüngsten Sitzung habe nun auch der Kreisvorstand grünes Licht für den Zusammenschluss gegeben. Damit könne der organisatorische Übergang vorbereitet und der Fortbestand der Rotkreuzarbeit vor Ort langfristig gesichert werden. Auch hinsichtlich der DRK-Kleiderläden thematisierte die Kreisvorsitzende Veränderungen: So musste der Kleiderladen in der Hanauer WestSAMMLUNG Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbands Hessen Jürgen Beck vom DRK-Ortsverein Bruchköbel erhielt die Kreisverdienstmedaille in Silber 5
Erfolgreich verlief auch die Mitgliederwerbung: Im Ortsverein Großauheim konnten rund 260 neue Fördermitglieder gewonnen werden, weitere Werbeaktionen sind für 2026 geplant. Ebenfalls für Freude sorgte eine Personalie aus dem Ehrenamt: Stefan Beyer wurde zum Rotkreuzbeauftragten ernannt, Max Huth zu seinem Stellvertreter. Zum Abschluss dankte Schröder allen, die das DRK im Kreisgebiet tragen – den 13 Ortsvereinen, den Gremien und den vielen Ehren- und Hauptamtlichen. Deren Engagement reiche „von den Kleiderläden über die Seniorenzentren und die Kindertagesstätte bis hin zu den Einsatzdiensten“. Mit neuer Satzung und klaren Weichenstellungen gehe der Verband „gestärkt in ein Jahr des Umbruchs – und der Chancen“. KREISVER- SAMMLUNG Schatzmeister Nils Galle Iris Schröder, Kreisvorsitzende DRK-Kreisverband Hanau e. V. 6
Diesen Sommer wurden im Schloss Biebrich in Wiesbaden wieder außergewöhnlich engagierte Blutspenderinnen und Blutspender aus ganz Hessen geehrt. Wir freuen uns besonders, dass auch drei Rekordspender*innen aus unserer Region diese besondere Ehrung erhalten haben: + Sandra Dammann aus Langenselbold (125 Spenden) + Jürgen Kirschner aus Langenselbold (150 Spenden) + Holger Metschan aus Erlensee (150 Spenden) Jede einzelne Spende rettet Leben. Zusammen Der DRK-Ortsverein Großauheim startete im August eine Mitgliederwerbeaktion in Großauheim und Klein-Auheim. Knapp zwei Wochen waren die DRK-Beauftragten Tobias Jäckel, Robert Schäfer und Florian Meierhofer unterwegs, um Bürgerinnen und Bürger in persönlichen Haustürgesprächen für eine Fördermitgliedschaft zu gewinnen. Seit über 150 Jahren engagiert sich der DRK-Kreisverband Hanau e.V. mit seinen Ortsvereinen für das Gemeinwohl – unter vielem anderen in der sanitätsdienstlichen Betreuung von Veranstaltungen sowie im Katastrophenschutz. Fördermitgliedsbeiträge bilden dabei eine wichtige Grundlage für diese Arbeit. Die Werberinnen und Werber waren deutlich als DRK-Mitarbeitende zu erkennen: Sie trugen DRKBekleidung, führten einen offiziellen DRK-Ausweis mit sich und nahmen keine Bargeldspenden entgegen. Die Fördermitgliedschaft wurde direkt vor Ort digital abgeschlossen. EHRENAMT Ausgezeichnetes Engagement in der Blutspende „Mit Herz und Hand vor Ort“ haben alle Geehrten über die Jahre 14.725 Mal Blut gespendet und so schätzungsweise mehr als 44.000 Menschen geholfen. „Wir freuen uns, mit der Aktion rund 260 neue Fördermitglieder gewonnen zu haben, die nun die gemeinnützige Rotkreuzarbeit in Großauheim und Klein-Auheim unterstützen“ freuten sich Ortsvereinsvorsitzender (OVV) Giuseppe Polizzotto und die zweite OVV Ulrike Delhougne nach der Aktion. v.l.: Prof. Dr. Torsten Tonn, Kreisbereitschaftsleiter Daniel Schauer, Jürgen Kirschner (150Spenden), Sandra Dammann (125 Spenden), Holger Metschan (150 Spenden) und Norbert Södler (Präsident DRK- Landesverband Hessen) Erfolgreiche Werbeaktion des DRK-Ortsvereins Großauheim 7
Mit der Einführung des neuen Berufsbildes der Notfallsanitäter im Jahr 2014 starteten wir schon im Oktober des gleichen Jahres in die Ausbildung für die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Mit drei jungen Auszubildenden gehörte das Unternehmen damals zu den ersten Rettungsdiensten in Deutschland, die diesen Weg bestritten. Während viele andere Unternehmen dann im Jahr 2015 nachzogen, dauerte die Einführung des Ausbildungsmodells in manchen Bundesländern dagegen sogar noch bis ins Jahr 2017. Zu diesem Zeitpunkt konnte man in Hanau nicht nur schon die erste Erfolge feiern. Auch die Zahl der Ausbildungsplätze hatte sich erhöht: Ab 2015 fünf pro Jahr mit einem jährliche Starttermin im Oktober, über acht pro Jahr mit einem zusätzliRETTUNG chen Starttermin im April bis hin zu (einmalig geplant) rekordverdächtigen 16 Plätzen pro Jahr in 2022. Damals noch mit mindestens einem Ausbildungsplatz pro rund um die Uhr im Dienst befindlichem Rettungswagen bemessen, folgte im Jahr 2024 der nächste Paukenschlag: Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt sich bundesweit verschlechternden Personalsituation im Rettungsdienst wurde die gesetzliche Regelung angepasst. So bemisst sich die Zahl vorzuhaltender Ausbildungsplätze zukünftig anhand der regelhaft besetzten Schichten. Das brachte ab dem Jahr 2025 eine Anhebung auf 24 Plätze pro Jahr mit sich, so dass sich in der Summe über drei Jahre gesehen nunmehr 72 Auszubildende auf die spätere Tätigkeit als Notfallsanitäter vorbereiten werden. Geschäftsführer Stefan Betz bezeichnet dies als entscheidende Wende auf dem Arbeitsmarkt im Rettungsdienst: „Die anfängliche Zahl an Ausbildungsplätzen konnte den Bedarf nicht annähernd decken: Eine stetige Erweiterung der rettungsdienstlichen Vorhaltung in Kombination mit einer normalen Fluktuation durch personelle Abgänge, Vollgas in der Notfallsanitäterausbildung Fünf neue Freiwillige sind Anfang September in ihr Soziales Jahr als Rettungssanitäter gestartet: Henri Kolb, Annkathrin Weiss, Jacques Harzer, Justus Leininger, Daniel Volodichev (v.l.n.r.) 8
GSDIENST Renteneintritte, aber auch vorübergehende Beschäftigungseinschränkungen, etwa durch Krankheit oder Schwangerschaft, führte zu einer stetigen Verschärfung der Situation. Auch wenn wir als Leistungserbringer deutlich glimpflicher durch diese schwierige Zeit gehen konnten, als viele unserer Mitbewerber, war und ist dies noch immer mit erheblichen Herausforderungen verbunden.“ Wie er weiter berichtet, zeigt die Anhebung der Ausbildungsplätze in den vergangenen Jahren allerdings schon Wirkung. „Gerade mit der nun gestarteten Ausbildungsoffensive ist endgültig Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Während wir in den vergangenen Jahren offene Notfallsanitäterstellen vorübergehend durch Rettungssanitäter besetzt haben, was insbesondere in der Dienstplanung einen erhöhten Planungsaufwand mit sich brachte, werden wir dies voraussichtlich im kommenden Jahr schon wieder reduzieren können, um dann spätestens in der ersten Jahreshälfte 2028 als einer der ersten Leistungserbringer wieder eine volle Besetzung aller Planstellen mit der jeweils erforderlichen Qualifikation erreichen zu können.“ Die hohe Zahl an Ausbildungsplätzen bezeichnet er zwar als enorme Herausforderung, etwa in der Planung und Organisation von Ausbildung und Praxiseinsätzen. Doch er ist sich sicher: „Die Bemühungen lohnen sich! Wir werden zu einem gesunden Wettbewerb in der Ausbildung zurückkehren, in dem Auszubildende die Möglichkeit haben, sich durch ihren engagierten Einsatz für eine zukünftige Übernahme in ein festes Beschäftigungsverhältnis zu empfehlen.“ Erfolg auf der ganzen Linie: Zum 30.09. konnten Blanca Jolic, Julian Reusswig, Jessica Rolla, Jonathan Luckhardt und Lukas Wydra ihre Notfallsanitäter-Ausbildung abschließen und sind seit dem 01.10. als Notfallsanitäter in unserem Unternehmen tätig. Im Rahmen einer Abschlussfeier gratulierten ihnen Geschäftsführer Stefan Betz (re.) und Michael Kaletta (li.), Bereichsleiter für die rettungsdienstliche Aus- und Weiterbildung. Zur dreijährigen Ausbildung konnten Michael Kaletta, Bereichsleiter der rettungsdienstlichen Aus- und Weiterbildung, (li.) und Praxisanleiter Tarek Geschwinde insgesamt 15 junge Menschen begrüßen: Cynthia Draschar, Hannah Debold, Ida Rack, Anna Eisert, Lilly Oppermann, Jule Bugert, Mia Bentes, Louis Gottwald (hintere Reihe), Urs Lange, Kiana Schnibben, Tobias Maier, Kira Vökler, Lara Sickenberger, Andy Dang, Meike Nanz (vordere Reihe - jeweils v.l.n.r.) 9
Erfahrung trifft frischen Blick Auch in diesem Jahr zogen die Kinder stolz mit ihren selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und versammelten sich anschließend im Außengelände der Kita. Dort gab es warmen Kinderpunsch und die traditionellen Weckmänner. Mitglieder des Musikvereins Langenselbold begleiteten das Fest mit bekannten Sankt-Martins-Liedern, die alle zum Mitsingen einluden. Laternenfest in unserer DRK-KiTa Kunterbunt Rund 100 Tage sind vergangen, seit Raquel Hodzic die Leitung der DRK-KiTa Kunterbunt in Langenselbold übernommen hat – unterstützt von Priscilla Ahamefule, die als stellvertretende Leitung an ihrer Seite steht. Nach diesem ersten Vierteljahr im neuen Amt ziehen die beiden ein durchweg positives Fazit: Ein engagiertes Team, neugierige Kinder und Eltern, die den Neuanfang offen begleiten - die Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit könnten kaum besser sein. Neues Leitungsteam in der DRK-KiTa Kunterbunt Raquel Hodzic ist seit fünf Jahren Teil der Kita Kunterbunt und kennt die Einrichtung von Grund auf – zunächst als pädagogische Fachkraft, später als stellvertretende Leitung. Nun trägt sie die Gesamtverantwortung für das Haus, in dem rund 70 Kinder betreut werden. Die Langenselbolderin hat ursprünglich einen ganz anderen Berufsweg eingeschlagen: Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel war sie viele Jahre in der freien Wirtschaft tätig. Doch der Wunsch nach einer sinnstiftenden Arbeit führte sie 2017 in die Pädagogik „Ich wollte in einen Beruf, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht - nicht Zahlen oder Profit“ sagt sie. „Mir war wichtig, eine Aufgabe zu finden, die Sinn stiftet und bei der ich einen positiven Beitrag leisten kann.“ Heute verbindet sie kaufmännisches Organisationstalent, Lebenserfahrung als Mutter dreier Kinder und pädagogische Kompetenz zu einem klaren Leitbild: „Mein Ziel ist es, einen Arbeitsplatz zu schaffen, den mein Team mit Freude und Herz füllt. Eine Kita, in der pädagogische Fachkräfte KITA | FAMILI 10
Aktionstag „Inklusion miterleben“ in Langenselbold Im September hat unser DRK-Familienzentrum „Kunterbunt“ gemeinsam mit vielen engagierten Partnerinnen und Partnern in der Herrnscheune Langenselbold wieder zum jährlichen Aktionstag „Inklusion miterleben“ eingeladen. Seit 2022 findet dieser besondere Tag einmal im Jahr statt – organisiert von unserer Familienzentrumsleiterin und Integrationsfachkraft Fatima Gad in Kooperation mit der Familien- und Jugendförderung der Stadt Langenselbold (Timo Kreßlein) sowie der ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen Roswitha Knoll. Ziel des Aktionstags ist es, für das Thema „Menschen mit Behinderungen“ zu sensibilisieren, Barrieren sichtbar zu machen und einen echten Perspektivwechsel zu ermöglichen. Denn noch immer stoßen Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen im Alltag auf Hürden, die Teilhabe erschweren oder verhindern. Gemeinsam möchten wir Brücken bauen, damit Inklusion nicht nur ein Wort bleibt, sondern gelebt wird. IENZENTRUM Kinder bestmöglich begleiten - und wo Eltern und Fachkräfte partnerschaftlich zum Wohle der Kinder zusammenwirken.“ Vielfalt ist für Hodzic dabei gelebter Alltag: „Wir alle sind Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Bedürfnissen und Charaktereigenschaften – und genau das macht uns so besonders. Wenn wir unsere Stärken und Herausforderungen gemeinsam nutzen, entsteht eine Kita, die von Vielfalt und Miteinander lebt.“ An ihrer Seite steht mit Priscilla Ahamefule eine engagierte Pädagogin mit wissenschaftlichem Hintergrund. Die studierte Soziologin arbeitet seit Herbst 2024 in der DRK-KiTa Kunterbunt und hat zum Sommer die stellvertretende Leitung übernommen. Ihr Studium an der Goethe-Universität Frankfurt, in dem sie sich mit Bildungsprozessen, sozialer Teilhabe und Vielfalt beschäftigte, prägt ihre pädagogische Haltung. „Für mich bedeutet Kita-Arbeit, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu begleiten, ihm Raum zur Entfaltung zu geben und ein Umfeld zu schaffen, in dem es sich sicher, gehört und angenommen fühlt“ erklärt sie. Besonders schätze sie am DRK, „dass hier Menschlichkeit und gelebte Vielfalt im Mittelpunkt stehen – Werte, die auch meine Arbeit prägen.“ Inklusion und Chancengleichheit sind für sie zentrale Anliegen: „Ich setze mich für eine Pädagogik ein, die Vielfalt wertschätzt und jedes Kind darin stärkt, sich als wichtigen Teil der Gemeinschaft zu erleben. Das respektvolle, vorurteilsfreie Miteinander, das die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes ausmacht, ist für mich der Kompass im Alltag.“ Mit der Kombination aus langjähriger Erfahrung, Lebenserfahrung und einem reflektierten, wissenschaftlich geschärften Blick auf Bildung und Gesellschaft bildet das neue Leitungsduo eine starke Einheit. Beide eint der Wunsch, eine Kita zu gestalten, in der Kinder, Eltern und Fachkräfte sich gleichermaßen gesehen und wertgeschätzt fühlen. KiTa-Geschäftsführerin Sarah Wagner zeigt sich erfreut über die Entwicklung: „Mit Raquel Hodzic und Priscilla Ahamefule haben wir zwei engagierte Frauen gewonnen, die fachlich wie menschlich hervorragend zusammenpassen und die Werte des Roten Kreuzes in ihrer täglichen Arbeit leben.“ Nach den ersten 100 Tagen ist klar: Die DRK-KiTa Kunterbunt bleibt ein Ort, an dem Vielfalt, Freude und Menschlichkeit Hand in Hand gehen – ganz im Sinne ihres Namens. 11
Ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung bedeutet für ältere Menschen oft einen tiefen Einschnitt: das Verlassen des vertrauten Zuhauses, Abschied von Nachbarn und Routinen. Umso wichtiger ist ein Umfeld, das Sicherheit gibt, individuelle Bedürfnisse ernst nimmt und einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt ermöglicht. In den Maintaler Kleeblatt-Seniorenzentren steht genau das im Mittelpunkt – eine Atmosphäre, in der Menschen mit Respekt, Zuwendung und fachlicher Kompetenz begleitet werden. Der Sozialdienst spielt dafür eine Schlüsselrolle: Er sorgt für psychosoziale Unterstützung, individuelle Betreuung, eine aktivierende Tagesgestaltung und begleitet bereits den Schritt SENIOREN vor dem Einzug. „Das Wissen um die Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner ist für uns essenziell“, betont das Sozialdienst-Team. Der enge Austausch mit Angehörigen hilft, Bedürfnisse besser zu verstehen und Sicherheit zu geben. Im Kleeblatt Dörnigheim hat Dr. Andrea Frölich die Leitung des Sozialdienstes inne. Seit dem 1. September wird sie von Heidrun Korn unterstützt, die als Elternzeitvertretung für Johanna Schubert ins Team gekommen ist. Korn bringt langjährige Erfahrung aus der sozialen Betreuung in einem Frankfurter Pflegeheim mit und hat in kurzer Zeit viele Herzen gewonnen: „Sie hat dank ihrer zugewandten Art schnell Kontakt zu den Neue Kolleginnen stärken Sozialdienst und Betreuung im Kleeblatt Dörnigheim Von links: Heidrun Korn, Dr. Andrea Frölich, Kerstin Adler 12
NZENTREN Qualität im Mittelpunkt Qualität im Mittelpunkt: Die DRKSeniorenzentren „Kleeblatt“ Maintal haben das jährliche Überwachungsaudit erfolgreich bestanden. Der TÜV Nord bestätigte die hohen Standards in unseren Einrichtungen – ein Ergebnis, das Geschäftsführung, Einrichtungsleitungen, QMBeauftragte und Teams gleichermaßen freut und motiviert. Bewohnern gefunden – ihr Bewegungsangebot kommt sehr gut an“, so Frölich. Korn selbst beschreibt ihren beruflichen Weg als Entwicklung aus pädagogischer Neugier und dem Wunsch, Menschen im Alter zu stärken. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin studierte sie Diplompädagogik mit Schwerpunkt Heil- und Sonderpädagogik sowie anschließend Motologie. „Die Verbindung von Bewegung, Wahrnehmung und Persönlichkeit hat mich sofort gepackt“, sagt sie. Seit vielen Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Hanau. Besonders freut sich das Team über die Rückkehr von Kerstin Adler. Die Betreuungskraft war bereits früher im Haus tätig und ist nach einer familiären Pause seit dem 1. Oktober wieder an Bord. „Es ist sehr schön, sie wieder bei uns zu haben – einige Bewohnerinnen und Bewohner haben sie sofort erkannt“, berichtet Frölich. Adler selbst sagt: „Wichtig sind für mich die Begegnungen. Hinter jedem Menschen, gerade in Krisensituationen, steckt eine beeindruckende Lebensgeschichte und eine große Lebendigkeit.“ Als Sozialdienstmitarbeiterin gestaltet Heidrun Korn aktivierende, bewohnerorientierte Angebote und trägt mit ihrer fachlichen Arbeit wesentlich zu einer unterstützenden und motivierenden Alltagsgestaltung im Haus bei. Kerstin Adler stärkt als Betreuungskraft das Team in der direkten Alltagsbegleitung: Sie motiviert die Bewohnerinnen und Bewohner zur Teilnahme an Aktivitäten, fördert Alltagskompetenzen und sorgt für individuelle, zugewandte Ansprache. Ihr gemeinsames Ziel: hochbetagten Menschen ein sicheres, wertschätzendes und lebendiges Zuhause zu schaffen – in einer Gemeinschaft, in der jeder Mensch mit seiner Geschichte zählt. 13
Kleider machen Freude Stimmungsvolle Feiern zum Jahresende Einen besonderen Nachmittag erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenwohnparks Kinzigaue in Langenselbold in der vergangenen Woche: Die ehrenamtlichen Helferinnen des DRK-Kleiderladens Langenselbold veranstalteten dort einen Secondhand-Bekleidungsmarkt mit vielfältiger, gut erhaltener Kleidung. Mit liebevoll zusammengestelltem Sortiment und individueller Beratung sorgten die Ehrenamtlichen Bei den Jahresabschlussfeiern unserer DRK-Kleiderläden stand erneut der Dank an unsere Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. In der festlich geschmückten „Sandelmühle“ in Hanau verbrachten zahlreiche Helferinnen und Helfer einen beschwingten Abend mit gutem Essen und musikalischer Begleitung durch Alleinunterhalter Holger M. Unsere Kreisvorsitzende Iris Schröder würdigte in ihrer Begrüßung das große Engagement. Für beste Unterhaltung sorgte Ehrenamtskoordinatorin Nicole Schnee mit einem abwechslungsreichen Programm, dafür, dass sich der Gemeinschaftsraum für einige Stunden in ein kleines Modegeschäft verwandelte. Viele Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit zum Stöbern, Anprobieren und Fachsimpeln – begleitet von viel Gelächter und fröhlicher Stimmung. „Der Besuch war ein voller Erfolg, und wir werden das sicher wiederholen“, sagt Nicole Schnee, Ehrenamtskoordinatorin beim DRK-Kreisverband Hanau. Neben dem geselligen Miteinander stand auch der soziale Gedanke im Mittelpunkt: Die DRK-Kleiderläden bieten preiswerte Kleidung, fördern Nachhaltigkeit und schaffen Orte der Begegnung – getragen von ehrenamtlichem Engagement. KLEIDERLÄDEN darunter der Auftritt des Hanauer Märchenerzählers und Kleiderladen-Ehrenamtlichen Jürgen Weida sowie ein humorvolles Weihnachtsgedicht. Auch das Team des Kinderkleiderladens unter der Leitung von Kerstin Kössler erlebte eine stimmungsvolle Adventsfeier im „Valle dei Templi“ in Neuberg. In heiterer Runde und bei italienischen Spezialitäten klang das Jahr festlich aus. Dank der engagierten Ehrenamtlichen und zahlreicher Kleiderspenden können wir weiterhin Kleidung weiterverwerten, soziale Projekte unterstützen und Menschen mit erschwinglicher Mode helfen. DRK-Kleiderläden organisierten Bekleidungsmarkt im Seniorenwohnpark Kinzigaue 14
N Engagiert, motiviert, mittendrin Mit viel Motivation ist Jette van der Bolt bereits im August in ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim DRK-Kreisverband Hanau gestartet. Die 18-Jährige aus Maintal hat sich nach ihrer Schulzeit ganz bewusst für ein Jahr praktisches Engagement entschieden – und ist inzwischen längst zu einem festen Teil des Teams „Erste Hilfe“ geworden. Schnell hat sich Jette eingearbeitet: Sie ist ausgebildete Sanitätshelferin, hat ihren Ausbilderlehrgang erfolgreich abgeschlossen und steht mittlerweile selbstständig vor unseren Erste-Hilfe-Kursen. Besonders schätzt sie dabei den direkten Austausch mit den Teilnehmenden: „Ich freue mich immer über Fragen meiner Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer. Sie zeigen, dass alle aufmerksam dabei sind – und machen jeden Kurs noch lebendiger“, sagt sie. Ganz neu ist das DRK für sie nicht. Bereits seit 2023 engagiert sich Jette ehrenamtlich im DRKOrtsverein Maintal, unterstützt dort die klassischen OV-Dienste und bringt sich zusätzlich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein. Nun widmet sie sich im FSJ einem Bereich, der für die Sicherheit der Bevölkerung unverzichtbar ist: der Erste-HilfeAusbildung. Christina Buchhold und Stefan Beyer aus der Aus- und Weiterbildung freuen sich über die Verstärkung im Freiwilligen-Team. „Erste Hilfe ist eine Kernaufgabe unseres Verbandes. Junge Menschen wie Jette, die sich hier engagieren und Verantwortung übernehmen, sind enorm wichtig“, betonen beide. Wir wünschen Jette weiterhin viel Erfolg und Freude bei ihren vielfältigen Aufgaben. Ihr Beispiel zeigt, wie wertvoll ein FSJ sein kann – für den Verband ebenso wie für die jungen Menschen selbst. Denn viele Schulabgänger stehen vor der Frage: Ausbildung oder Studium? Oder sie möchten die Wartezeit auf einen Studienplatz sinnvoll nutzen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet dafür ideale Voraussetzungen. Es ermöglicht Einblicke in den Berufsalltag, schafft Raum, eigene Stärken zu entdecken, und vermittelt wichtige praktische Erfahrungen. Wer sein FSJ beim DRK-Kreisverband Hanau absolviert, erlebt zudem unmittelbar, was das eigene Engagement bewirkt: Junge Freiwillige übernehmen Verantwortung, unterstützen andere Menschen und erfahren täglich, wie wichtig ihre Hilfe ist. Jettes Weg beim DRK macht das eindrucksvoll deutlich – und vielleicht ist er auch ein Impuls für weitere junge Menschen aus der Region, sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu entscheiden. ERSTE HILFE FSJ-Kraft Jette bereichert die Erste-Hilfe-Ausbildung Von links: Christina Buchhold und Jette van der Bolt 15
PERSON NEUE MITARBEITENDE Justus Leininger, Rettungssanitäter (FSJ) Nils Neidig, Rettungssanitäter Daniel Volodichev, Rettungssanitäter (FSJ) Marcel Steckel, Rettungssanitäter Luca Schiliro, Notfallsanitäter Lars Beyl, Rettungssanitäter Roberto D‘Alessio, Rettungssanitäter Julia Quittkat, Sanitätshelferin Nico Borgner, Rettungssanitäter 16
NELLES Henri Kolb, Rettungssanitäter (FSJ) Moritz Rosenberger, Rettungssanitäter Jonatha Weinsberg, Rettungssanitäter Annkathrin Weiss, Rettungssanitäterin (FSJ) Jacques Harzer, Rettungssanitäter (FSJ) Ida Diekmann, Rettungssanitäterin Alida Ritter, Rettungssanitäterin Denis Santamaria, Rettungssanitäter 17
PERSON Jule Bugert, Azubi Notfallsanitäterin Mia Bentes, Azubi Notfallsanitäterin Urs Lange, Azubi Notfallsanitäter Andy Dang, Azubi Notfallsanitäter Tobias Maier, Azubi Notfallsanitäter Kiana Schnibben, Azubi Notfallsanitäterin Lara Sickenberger, Azubi Notfallsanitäterin Louis Gottwald, Azubi Notfallsanitäterin NEUE AUSZUBILDENDE Rabea Spatz, Azubi Notfallsanitäterin 18
NELLES Cynthia Draschar, Azubi Notfallsanitäterin Hannah Debold, Azubi Notfallsanitäterin Meike Nanz, Azubi Notfallsanitäterin Kira Vökler, Azubi Notfallsanitäterin Anna Eisert, Azubi Notfallsanitäterin Ida Rack, Azubi Notfallsanitäterin Lilly Oppermann, Azubi Notfallsanitäterin 19
DRK-Kreisverband Hanau e.V.
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